Spektakuläres wird beim Flughafenkonzert am 12. Juni 2010 um 20:00 Uhr auf dem Leipzig-Altenburg Airport zu erleben sein, wenn das Flughafenareal in der Abendsonne zur Konzertbühne wird.
Die ebenso einzigartige wie berühmte Konzertreihe »FreiZeitArbeit« des Forum Zeit-genössischer Musik Leipzig, die schon im Schwimmbad, im Arbeitsamt und sogar im Bordell zu Gast war, macht Halt im Flughafen Leipzig-Altenburg. Und dieses exklusive Konzerterlebnis sollte man nicht verpassen.
Sowohl klassische als auch elektronische Spitzenmusiker bringen Werke von Paul Lansky, Lutz Glandien, Nikolay Rimsky-Korsakow, Hanns Eisler, Kurt Weill u.a. zur Aufführung, die um die Themen »Reisen« und »Fliegen« kreisen. Das Publikum lernt bei diesem Entdeckerkonzert nicht nur neue Klänge sondern auch das Flughafengelände kennen und die Veranstalter haben sich wie immer einige Besonderheiten ausgedacht, die den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.
*Busshuttle: 18.30 Uhr ab Hauptbahnhof Leipzig, Rückfahrt gegen 22.00 Uhr vom Flughafen Leipzig Altenburg
Programm
Lutz Glandien:»…die abgestürzt sind« [1993] für zwei Schlagzeuger und elektronische Klänge
Paul Lansky: »Cruising Speed«, »Lost in Philly« und »Arrived, Phone Home« aus »Travel Diary« [2007] für zwei Schlagzeuger
Raoul Haarmann: »Air« [2006] für Luftballons, Melodika und Computer
Nikolay Rimsky-Korsakov: »Der Hummelflug« aus »Das Märchen vom Zaren Saltan« [1899/1900] für Violine und Klavier arrangiert von Jascha Heifetz
Robert Schumann: »Flügel! Flügel! Um zu fliegen« [1840] für Gesang und Klavier
Kurt Weill: »Vorstellung des Fliegers Lindbergh« [1929] aus Bertolt Brechts »Der Ozeanflug« für Gesang und Klavier
Hanns Eisler: »Die Reisesonate« [1937] für Violine und Klavier
Antal Lux: »Flugangst« [1997] Video
Mitwirkende
Deborah Hildebrandt – Schlagzeug
Johanna Schneider – Schlagzeug
Prof. Jens Marggraf – Klavier
Christopher Jung – Gesang
Arkadi Marasch – Violine
Raoul Haarmann – Live-Elektronik
Gefördert durch
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Medienpartner
In Kooperation mit
Wie lange dauert es einen Burger zu verzehren?
2-4 Minuten!
2-4 Minuten dauern auch die Stücke, die beim Fast-Food-Konzert ihre Weltpremiere erleben werden. Extra für dieses Ereignis haben die Macher der legendären Konzertreihe FreiZeitArbeit einen internationalen Kompositionswettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnisse am 11. Dezember von Gewandhausmusikern präsentiert werden.
Etwas reichhaltiger als der Burger, den es zum Ticket natürlich dazu gibt, dürften die Werke schon werden. Das sonst übliche hektische Schmatzen und Schlürfen, das Küchengeklapper und die Viva/MTV-Hintergrundbeschallung weicht unerhörten Klängen, die man garantiert nicht vergessen wird.
Guten Appetit...
Butterfahrt, so heißt die neue Konzertreihe für Zeitgenössische junge Musik, die international renommierte Musiker und Komponisten nach Leipzig bringt. Der Titel bezihet sich dabei ironisch auf Reise und Herberge der Musiker und Komponisten jenseits von Luxus und Komfort. Die Reihe, die im November beginnt, wird 2011 mit 3 Konzerten fortgeführt. Im Fokus stehen dann u.a. junge amerikanische und russische Komponisten und Musiker, die Besucher II-IV.
Konzert Nr. 1 ist ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Projekt zweier junger, hochkarätiger Ensembles aus Israel und Deutschland.
PROGRAMM
Magnus Lindberg: »Steamboat Bill Junior« für cl & vl [1990]
Fausto Romitelli: »Trash TV Trance« für egtr [2002]
Mark Andre: »Durch« für sax, perc & pno [2004/05]
Chaya Czernowin: »Sahaf« für sax, egtr, perc & pno [2008], Uraufführung und Widmung: Ensemble Nikel
Rebecca Saunders: »Vermilion« für cl, egtr & vlc [2003]
Elena Mendoza: »Diptico« für cl, sax, perc, pno & vlc [2003/04]
MITWIRKENDE:
Praesenz | aer:
Richard Haynes, Klarinette
Jan-Filip Ťupa, Violoncello, Moderation
Reto Staub, Klavier
Ensemble Nikel:
Gan Lev, Saxophon
Yaron Deutsch, E-Gitarre
Tom de Cock, Perkussion


